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Forschung

Es gibt in der Krebstherapie eine Vielzahl neuer Ansätze.

 

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Hyperthermie

Die Körpertemperatur wird in der definierten Region auf maximal 46°C erhöht und es wird in den meisten Fällen eine zusätzliche Chemotherapie während der Hyperthermie durchgeführt. Dieses Regime führt zu einem Absterben der Tumorzellen in der Region. Leider ist gerade beim Dickdarmkrebs die exakte Lokalisation schwierig und das Ansprechen des Tumors ist nicht gesichert, so dass diese Methode derzeit nicht allgemein empfohlen werden kann und weiter evaluiert werden muss.

Gentherapie

Mit der Gentherapie werden die veränderten Erbinformationen in den Zellen so verändert, dass die resultierende Erkrankung eben nicht auftritt. Diese Therapie wäre auch bei Darmkrebs sinnvoll, wenn es einen sicheren Weg gäbe, die veränderten Gene in die Tumore einzuschleusen. Auf diesem Gebiet wird ebenfalls intensiv geforscht.

Rezeptorblockade

Das erste Medikament gegen einen Rezeptor, der für die Entwicklung der Tumorzellen des Darms wichtig ist, wurde bereits auf dem Markt gebracht. Weitere Medikamente gegen diesen und andere Rezeptoren sind in der Entwicklung. Das Wirkprinzip beruht auf dem Abschalten der Rezeptoren und damit auf einer verminderten Entwicklung oder sogar dem Tod der Tumorzelle. Durch die gestörte Signalübermittlung in der Zelle werden die Prozesse in der Zelle unter Umständen so stark gestört, dass lebenswichtige Proteine nicht oder falsch zusammengesetzt werden und die Zelle damit nicht mehr lebensfähig ist.

Immuntherapie

Das körpereigene Abwehrsystem sollte in der Lage sein, auf die Gefährdungen des Körpers so zu reagieren, dass keine Krankheiten entstehen. Um diese Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen, müssen sich der Körper und die Psyche in einem ausgewogenen Zustand befinden. Neben gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität muss auch die Psyche stabil sein, um das Immunsystem optimal arbeiten zu lassen.

Die Forschung mit Signalstoffen der Immunabwehr (Interleukin, Interferon) hat leider beim Darmkrebs, im Gegensatz zu anderen bösartigen Tumoren (Melanom), noch keinen Erfolg gehabt. Hier wird weiter gearbeitet.

Monoklonale Antikörper wurden intensiv untersucht und waren auf dem Markt, haben aber zu keiner überzeugenden Wirkung geführt, so dass wieder auf dem Gebiet geforscht wird. Diese Antikörper sollten gegen die Tumorzellen wirken, die spezielle Rezeptoren hatten. Durch das Andocken der Antikörper an die Zellen sollte dem Immunsystem genau gezeigt werden, welche Zellen es zerstören könne. Leider ist die Wirkung bisher nicht groß genug.

Mit der Tumorzellvakzinierung sollte der Körper gegen den individuellen Tumor geimpft werden, indem aus dem entnommenen Tumor mit Hilfe von körpereigenen Zellen eine Vakzine hergestellt wurde, die die wesentlichen speziellen Tumorbestandteile enthielt. Bisher sind keine Vakzinierungen in die Therapie eingeführt, da die Wirkung bisher noch nicht ausreichend war. Die neuesten Studien zeigen jedoch eine Verbesserung des Überlebens um 25% beim metastasierten Kolorektalkarzinom.

Inhalt in Broschüre

kolo-proktologie.de - Polypen und Darmkrebs