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Strahlentherapie

Die Strahlentherapie wird vorrangig beim fortgeschrittenen Rektumkarzinom eingesetzt. Als fortgeschrittenes Rektumkarzinom gilt ein Befall von Lymphknoten oder der Durchbruch der Darmwand (Klassifikation).

 

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Wenn in der präoperativen Diagnostik der Durchbruch der Darmwand oder das Vorhandensein von vergößerten Lymphknoten festgestellt wurde (durch Computertomographie oder Endosonographie), wird unter Umständen eine Bestrahlung empfohlen. Die Bestrahlung kann als 5-wöchige Therapie kombiniert mit einer Chemotherapie oder als alleinige Kurzzeitbestrahlung (1 Woche) erfolgen. Das wird in den einzelnen Kliniken unterschiedlich gehandhabt und muss mit dem nach der Bestrahlung vorgesehenen Operationstermin genau abgestimmt werden. Der Wert der Kurzzeitbestrahlung wird derzeit in einer von vielen Kliniken getragenen Studie festgestellt.

Falls vor der Operation keine Bestrahlung vorgenommen wurde und die histologische Untersuchung ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom ergeben hat, wird die Bestrahlung nach der Operation als Radio-Chemotherapie durchgeführt. Diese Bestrahlung dauert 4-5 Tage pro Woche über 5-6 Wochen, wobei die einzelne Bestrahlungssitzung nicht länger als 15 Minuten pro Tag dauert.

Die Wirkung der Bestrahlung beruht darauf, dass die Reparaturmechanismen der Krebszellen weniger gut funktionieren wie die Reparaturmechanismen der normalen Zellen. Schäden, die im Körper durch die ionisierende Strahlung verursacht werden, werden also von Krebsgewebe weniger gut vertragen als von normalem Gewebe und das Krebsgewebe stirbt ab.

Die Nebenwirkungen entstehen durch die Schädigung gesunder Zellen, die im Strahlenfeld liegen. Durch die Verbesserung der Strahlentherapie und die Veränderung der Bestrahlungsplanung sind die Nebenwirkungen insgesamt weniger geworden. Es treten vor allem Symptome eine leichten Darmentzündung mit Durchfall und moderate Bauchschmerzen auf. Gelegentlich kommt es auch zu Brennen beim Wasserlassen. Hautreaktionen können ebenfalls auftreten. Die Nebenwirkungen werden medikamentös behandelt. Als Spätwirkung kann es zu vermehrtem Stuhldrang, Durchfall und Blähungen kommen. Sehr selten treten Verwachsungen oder Fisteln auf. Durch die Strahlentherapie kann die Funktion von Hoden und Ovarien beeinträchtigt werden.

Während der Bestrahlung sollten sie sich mit leichter Kost ernähren. Blähende Speisen (Rohkost) kann die Symptome verschlimmern. Bei Durchfall sollten Sie reichlich trinken und eventuell Salz und Spurenelemente zu sich nehmen. Die Kleidung sollte leicht und bequem sein. Sitzbäder (Kamille) können die lokale Symptomatik an der Haut verbessern.

Unter Umständen kann die Bestrahlung auch als palliative Therapie, vor allem zur Schmerztherapie durchgeführt werden. Diese Form der Therapie muss zwischen den behandelnden Ärzten und mit dem Patienten gut abgesprochen werden, da es sich hier um eine Therapie handelt, die nicht die Heilung sondern die Verbesserung der Lebensqualität bewirken soll, aber die Lebensqualität durch die Nebenwirkungen unter Umständen auch beeinträchtigt. Allerdings ist die Wirkung auf in einem eng begrenzten Raum entstandene Schmerzen ausgesprochen gut.

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