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Laparoskopie

Die Darmresektion wird üblicherweise über einen Schnitt am Bauch durchgeführt. Dieser Schnitt liegt je nach befallenem Darmabschnitt in der Mitte oder rechts oder links am Bauch und ist so lang, wie es die Operation gerade erfordert. Da gelegentlich nicht nur Darmanteile entfernt werden müssen, sondern die Operation erweitert wird, vergrößert sich der Schnitt entsprechend.

 

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Die konventionelle Operationsmethode hat jedoch nicht nur Nachteile. Es ist die Methode, die weltweit am häufigsten angewendet wird und die deshalb auch die entsprechende Sicherheit bietet. Die Organe sind gut erreichbar und eventuell auftretende intraoperative Probleme können schnell beherrscht werden. Insbesondere bei Operationen wegen Darmkrebs, ist die Methode in den meisten Kliniken die Methode der Wahl, da der Bauchraum sehr genau, auch durch Austasten, untersucht werden kann und weil die guten Ergebnisse in der Darmkrebschirurgie bisher auf diesem Weg erreicht wurden.

In den letzten Jahren hat sich die laparoskopische Darmresektion entwickelt. Dabei wird der Bauch mit einem ungiftigen Gas aufgefüllt und die Instrumente und eine Kamera werden über kleine Schnitte in den Bauch eingeführt. Unter der Sicht über Kamera und Bildschirm wird der Darm mittels der eingeführten Instrumente gelöst und kann auch mit speziellen Instrumenten (Klammernahtgeräte, die für die endoskopische Methode optimiert sind) durchtrennt werden. In den meisten Kliniken wird ein weiterer kleiner Schnitt gemacht und der Darm wird darüber geborgen und zur Wiedervereinigung vorbereitet. Danach erfolgt die Darmnaht mit einem weiteren Klammernahtgerät und der Weg des Darminhaltes ist wiederhergestellt.

Der Vorteil der laparoskopischen Darmresektion ist der kleinere Zugangsweg (kleinere Narben). Zusätzlich werden die Patienten etwas früher aus dem Krankenhaus entlassen und gehen ihrer Arbeit etwas früher wieder nach. Allerdings sind die zeitlichen Vorteile auch nach derkonventionellen Operationsmethode erreichbar. In einigen Kliniken Deutschlands liegen die Patienten nach der Operation nur noch 5 Tage nach einer Darmresektion im Krankenhaus und werden dann in ihr ursprüngliches Umfeld entlassen (Fast-Track).

Diese laparoskopische Methode wird inzwischen vor allem bei der Behandlung der Sigmadivertikulose und Sigmadivertikulitis in vielen Krankenhäusern durchgeführt. Einige Krankenhäuser sind auf laparoskopische Operationen spezialisiert und bieten an, alle Abschnitte des Darmes laparoskopisch zu operieren. Allerdings sind die wenigsten Krankenhäuser in der Lage, die Operation unter gleichen Bedingungen (Zeit, Sicherheit) wie die offene Operation durchzuführen. Besonders bei Darmkrebs wird die laparoskopische Operation nicht als Standardoperation durchgeführt. Die Heilungschancen sind allerdings scheinbar nach dieser Operationsmethode gleich gut wie nach der konventionellen Methode. Enddarmkrebs sollte jedoch derzeit nur in Studien laparoskopisch operiert werden, hier liegen noch keine ausreichenden Daten vor.

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