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Kernspintomographie

Die Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Diagnostikverfahren, welches auf der Grundlage von starken Magnetfeldern und hochfrequenten Schwingungen beruht. Hier werden die Atome im Körper in einer geeigneten Weise im Magnetfeld ausgerichtet, um sie dann mittels der Schwingungen pendeln zu lassen. Im Moment des Ausschaltens der Schwingungen pendelt das Atom wieder in die stabile Lage zurück und gibt dabei einen Teil der Energie ab, die es vorher aufgenommen hat. Diese Energie wird gemessen und kann durch hochsensible Technik auf ihren Ursprungsort zurückgeführt werden. Die Menge der abgegebenen Energie hängt zusätzlich zu den vorher beschriebenen Faktoren von der Verbindung und der Bewegung der Atome untereinander ab, so dass sich verschiedene Strukturen verschieden darstellen.

 

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Aus der Technik ergibt sich, dass diese Geräte völlig ohne Röntgenstrahlen auskommen. Allerdings wird die Untersuchung meist in relativ engen Röhren durchgeführt und ist von einer gewöhnungsbedürftigen Geräuschkulisse begleitet. Als Alternative zu den Röhren bietet sich das “offene” MRT an, hier werden jedoch keine so hohen Magnetfelder erreicht und die Qualität der Bilder hinkt noch der der konventionellen Geräte hinterher. Auch in den offenen Geräten muss man mit ein wenig Lärm während der Untersuchung rechnen. In diesen Magnetresonanztomographen können auch kleinere Eingriffe vorgenommen werden.

In der Diagnostik von Erkrankungen des Beckens und des Darmes hat die MRT einen ausgesprochen hohen Stellenwert, da sich die Empfindlichkeit der Untersuchung durch lokale Spulen weiter steigern lässt und jede beliebige Darstellungsebene im Körper aufgenommen werden kann. Außerdem lassen sich durch die Eigenart des MRT (es werden Wasserstoff-Atome gemessen) besonders gut Flüssigkeiten und stark flüssigkeitshaltige Gewebeanteile darstellen.

Von Nachteil ist, dass das System durch Metall stark beeinflusst wird, dadurch kann die Untersuchung möglicherweise die Krankheiten nicht korrekt abbilden (z.B. Patienten mit Endoprothesen). Zusätzlich können Patienten mit Herzschrittmachern wegen des möglichen Einflusses der hochfrequenten Schwingungen auf den Schrittmacher nicht untersucht werden.

Insgesamt ist die Kernspintomographie ein in der Kolo-Proktologie häufig und effektiv verwendetes Untersuchungsverfahren.

Zusätzlich können auch dynamische Untersuchungen in der Magnetresonanztomographie durchgeführt werden. Dass heißt, dass auch die Funktion des Analorgans im Tomographen dargestellt werden kann. Dazu wird ein spezielle Gel in den Darm eingebracht, welches dann ausgeschieden wird. Die Ausscheidung wird im Magnetresonanztomographen dargestellt Damit können alle Beckenbodenprobleme in einer Untersuchung sichtbar gemacht werden.

Inhalt in Broschüre

kolo-proktologie.de - Gutartige Darmerkrankungen

 

kolo-proktologie.de - Polypen und Darmkrebs

 

kolo-proktologie.de - Krankheiten des Analbereichs