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Röntgen

Eine Röntgenuntersuchung ist für die Darstellung des Darms sehr wichtig. Mit einer Untersuchung ohne Kontrastmittel kann der Darm nicht komplett dargestellt werden, nur die Luft im stellt sich dar. Aus der Verteilung der Luft kann auf eine Passagebehinderung oder auch auf eine Entzündung des Darminhalts geschlossen werden. Bei einer Perforation (Loch im Darm) kann Luft aus dem Darm entweichen und ist im Bauch sichtbar. Wenn freie Luft im Abdomen sichtbar ist, muss auf ein gravierendes Problem im Bauch geschlossen werden.

 

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Nach der Gabe von Kontrastmittel in den Darm (das Kontrastmittel wird getrunken) kann der Verlauf des Darmes dargestellt werden und das Innere des Darms kann mit speziellen Röntgentechniken sichtbar gemacht werden. Es gibt Kontrastmittel, die im Notfall eingesetzt werden und Kontrastmittel, die nur zur speziellen Diagnostik eingesetzt werden. Zum Beispiel lassen sich Engstellen oder Divertikel deutlich erkennen.

Die Röntgenuntersuchung kann auch dynamisch erfolgen, dass bedeutet, dass die Bewegungen des Darms, der mit Kontrastmittel gefüllt ist, bei der Durchleuchtung dargestellt werden. Besonders die Defäkografie, eine Darstellung des Enddarms ist als dynamische Untersuchung gestaltet. Während des Entleerungsvorgangs wird durchleuchtet, so dass sich eventuelle Fehlbildungen und Fehlfunktionen darstellen.

Eine Weiterentwicklung des Röntgens ist die Computertomografie. Auch hier werden Röntgenstrahlen verwendet. Bei dieser Untersuchung rotieren Röntgenröhre und Röntgenkamera um den Körper, so dass immer Schnittbilder des Körpers entstehen. Da die Weichteile, also auch die Organe im Bauch und im kleinen Becken durch die spezielle Rechentechnik gut zu sehen sind, ist die Computertomographie vor allem bei der Planung von Operationen und in speziellen Notfallsituationen unentbehrlich geworden. Die Kombination mit Kontrastmitteln im Darm und in den Gefäßen verbessert die Darstellung des Körpers und die Details werden ebenfalls besser dargestellt. Mit Computern können beliebige Schnittebenen berechnet und dargestellt werden. Besonders geeignet ist die Computertomografie für die Diagnostik von Tumoren und Abszessen. Für die Diagnostik von Darmkrebs oder Polypen ist allerdings derzeit die Koloskopie besser geeignet, da während der Untersuchung Gewebeproben genommen werden können. Der Darm sollte möglichst vor der Untersuchung leer sein, um Stuhlreste nicht als Tumoren zu deuten oder die Aussage einzuschränken. Den Vorteilen der Methode steht ebenfalls die Anwendung von energiereichen Strahlen (Röntgenstrahlen) gegenüber. Auch diese Methode sollte so sparsam wie möglich eingesetzt werden, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Die Defäkografie kann durch die dynamische Magnetresonanzuntersuchung ersetzt werden. Auch die statische Magnetresonanzuntersuchung ist in einigen Fällen der Computertomographie überlegen, insbesondere ist sie ohne Strahlenbelastung möglich.

Leider sind Röntgenstrahlen nicht ganz ungefährlich, da sie energiereiche Strahlen sind. Bei zu hoher Dosis können Schäden am Erbgut der Zelle und damit bösartige Erkrankungen oder Mutationen am Erbgut der Nachkommen auftreten. Aus diesem Grund sollen schwangere Frauen in den ersten drei Monaten nicht geröntgt werden und nach den diesen ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte auch auf Röntgenuntersuchungen verzichtet werden, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Für alle Menschen gilt natürlich, dass so wenig wie möglich geröntgt werden soll, deshalb werden Sie gebeten, Doppeluntersuchungen zu vermeiden und immer alle Befunde und Röntgenbilder zu den ärztlichen Untersuchungen mitzubringen.

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